Es war einmal ...
 

Edertal - Anraff / Sonntag 28.10.2007 / 22:00 Uhr

In „Toms Grammophon“ (Bild 1) sind gerade die Bühnenscheinwerfer für immer erloschen.
Da stellt der damalige Rathaus-Chef in Edertal, Wolfgang Gottschalk, in einem Gespräch mit der Schauspieltruppe bereits die alles entschei-
dende Frage dieses Abends:

„Wie soll es denn nun weiter gehen mit dem Theater hier bei uns?“

Nach vielen Überlegungen, Gesprächen, Erarbeitung der Satzung
und der Gründungssitzung, erfolgt am 23.06.2008 der Eintrag ins
Vereinsregister Fritzlar unter der Nummer VR 3607.

„Theater braucht Raum und Zeit“

Am 17.09.2008 stellt der Verein dem Gemeindevorstand das Konzept „AusZeitTheater“ vor.
Es wird von den Gemeindevertretern in die Bewerbungsunterlagen
für das Programm „aktive Kernbereiche“ des Landes Hessen aufgenommen.

 „Kultur sucht ein Dach über dem Kopf“

Mit dieser Schlagzeile tritt der Verein am 27.05.2009 erstmals mit einem Zeitungsartikel an die Öffentlichkeit und startet so die intensive Suche nach passenden Räumlichkeiten.
Am 04.04.2010 treffen sich Mitglieder des Vereins mit Gemeinde-vertretern hinter dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Edertal- Bergheim, um das dort leerstehende Feuerwehrhaus (Bild 2) zu besichtigen.
Der Mietvertrag wird am 17.05.2010 unterschreiben und beendet
so erfolgreich die einjährige Suche. Die WLZ beschreibt es in einem Artikel vom 27.05.2010 so:

„Bühne frei für Kultur im Edertal“

Am 10.03.2012 eröffnet das Theater in Edertal-Bergheim mit einer Feierstunde.
Mit der ersten künstlerischen Darbietung übergibt die Gesangsgruppe „Witch Hazel“ das Gebäude stimmungsvoll seiner neuen Aufgabe.
Nach gut vier Jahren Provisorium und zum guten Schluss des Tages präsentiert „Zapperlott“ die Premiere des aktuellen Stücks nun wieder auf „eigener“ Bühne (Bild 4).

Mai 10 – März 12 / 22 Monate, die es in sich hatten

Das Gebäude war seinerzeit als Kombination aus Kühl-, Pflanzen-
schutz-, und Feuerwehrgerätehaus errichtet worden. Im Laufe der
Jahrzehnte erfuhr es immer wieder Umbauten und Umnutzungen.
Doch keine war so tiefgreifend wie diese. Wieder mussten Wand-
durchbrüche und Durchgänge geschaffen werden. Der Schlauchturm (Bild 2) wurde aus Sicherheitsgründen abgetragen.
In vielen hundert Arbeitsstunden wurde von Vereinsmitgliedern
und Helfern der Bühnenraum von einer dicken Isolierschicht befreit,
sämtliche Putz und Malerarbeiten erledigt und der komplette Innen-
ausbau ausgeführt (Bild 3).
Von Anfang an unterstützte der Ortsbeirat Bergheim die Idee des
Theaters, stand und steht immer noch mit Rat und Tat zur Seite.
Die Kosten für Statik und Rohbauarbeiten, die komplette Heiz- und
Elektrotechnik, den Estrichbau und ein Großteil des Arbeitsmaterials
wurden aus der Förderung „aktive Kernbereiche“ mit großzügigen
Zuschüssen der Gemeinde getragen.

Allen Beteiligten gilt unser herzlichster Dank!

 
     
  Herzlichen Dank  
 
... und ist heute noch!